Zum Inhalt springen
Rebecca unterwegs im Jobcenter Burgwedel Foto: Privat
SPD-Wedemark für den Bundestagswahlkreis 43

15. Juli 2021: "REBECCA UNTERWEGS" Besuch im Jobcenter Region Hannover

SPD erkundigt sich über die aktuelle Situation. Wie läuft es im Jobcenter im Allgemeinen, gibt es Besonderheiten in der Pandemiezeit und was kann die Politik tun, um zu unterstützen?
SPD Besuch Jobcenter Burgwedel Foto: Privat
Bildunterschrift v. links: Axel Düker, Rebecca Schamber und Birgit Eicke-Wedegärtner im Jobcenter Burgwedel

Bei einem Besuch der SPD-Bundestagskandidatin Rebecca Schamber, dem Bürgermeisterkandidaten für Burgwedel, Axel Düker und der Ratsfrau Birgit Eicke- Wedegärtner aus der Wedemark im Jobcenter in Burgwedel gab es erst einmal eine ganze Reihe Zahlen.

Bereichsleiter Björn Sund empfing die drei Politiker am Standort, der auch für Isernhagen und die Wedemark zuständig ist.

Insgesamt gibt es in der Region 20 Standorte mit 1700 Mitarbeitenden. Das Angebot des Jobcenters beinhaltet unter anderem intensive Beratung, Fallmanagement, Förderung der beruflichen Weiterbildung, Maßnahmen zur Aktivierung und beruflicher Eingliederung. Außerdem gibt es spezielle Maßnahmen für Kunden unter 25 Jahren, wie berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen und Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen. „Wir bieten sehr viel Service und Unterstützung an. So würden wir gerne auch wahrgenommen werden“, betont Björn Sund.

Durch die Pandemie sind besonders viele Selbständige als Kunden dazu gekommen.

Auffallend ist auch, dass es immer mehr Kunden und Kundinnen gibt, die therapeutischer Hilfe bedürfen, aber leider nicht ausreichend Therapieeinrichtungen zur Verfügung stehen.

Ich sehe das als Auftrag an die Politik, in diesem Bereich für Verbesserung zu sorgen. Fehlende Therapieplätze sind auch im Kinder- und Jugendbereich leider zunehmend ein Thema“, so Rebecca Schamber.

Als Erfolgsprojekt beschreibt das Team im Jobcenter das Programm „Teilhabe am Arbeitsmarkt“. Dabei werden Kunden, die schon lange im Leistungsbezug sind, an gemeinnützige Träger, öffentliche Arbeitgeber und vor allem an die freie Wirtschaft vermittelt.

Das Gehalt wird 2 Jahre lang zu 100% vom Jobcenter bezahlt, danach pro Jahr 10 % weniger.

Durch dieses Programm sind schon einige Langzeitarbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt integriert worden, die selbst nicht mehr daran geglaubt haben.

Das Programm ist bundesseitig befristet bis Ende 2023, doch das Jobcenter-Team plädiert für eine Verstetigung.

Das nehme ich gerne so mit. Es ist immer gut, wenn man von den Fachleuten vor Ort hört, wie die einzelnen Programme ankommen“, versichert Rebecca Schamber.

Vorherige Meldung: Tour am Steinhuder Meer mit Steffen Krach

Nächste Meldung: Station 33 in Helstorf (Neustadt)

Alle Meldungen